Atemtherapie

Praxis für körperzentrierte Therapien

und Traumatherapie

Körperzentrierte und achtsamkeitsbasierte Therapie bei psychosomatischen und somatoformen Beschwerden (Erwachsene) sowie bei Schlaf-, Fütterungs- und Rhythmusproblemen (Eltern und ihre Babys). Im persönlichen Gespräch unterstütze ich Sie dabei, das Erfahrene in Ihren Alltag zu integrieren.

Ich und mein Körper: muskulär-fasziale Regulation

Inkontinenz, sexuelle Dysfunktion, Stress, Zähneknirschen, Rückenschmerzen, Atembeschwerden, Bluthoch-
druck, Schwierigkeiten beim Sprechen oder Schlucken zeigen sich in meiner Praxis häufig zusammen mit dem Phänomen der Wahrnehmungslücken im eigenen Körpererleben. Insbesondere dann, wenn das Leben haupt-
sächlich durch leistungsbezogenes Handeln und Denken bestimmt wird. Es kommen bedarfsorientiert verschiedene Methoden zur Anwendung: Atemtherapie, Craniosacrale Osteopathie, Beckenbodentraining, Fussreflexzonenmassage, Pilates, Faszienmassage, verschiedene Stressbewältigungsstrategien. Es geht letztlich mit Hilfe der Methodik darum, diese Wahrnehmungslücken zu schliessen bzw. dort wo dies nicht möglich sein sollte, kognitive und handlungsbezogene Wahrnehmungs"krücken" aufzubauen, um so die Lebensqualität zu verbessern.

Ich und mein soziales Umfeld: Affektregulation

In unserer intellektuell-leistungsbezogenen Gesellschaft kommen viele Wahrnehmungsfunktionen wie die Körperwahrnehmung, Bewegungssinn, die Emotionen, die Intuition und das leistungsunabhängige Denken zu kurz. Jede(r) Einzelne hat innerhalb dieser (einseitigen) Lebensführung selber für einen sinnvollen Ausgleich zu sorgen. Was aber, wenn das nicht gelingt? Fähigkeiten wie die Fähigkeit zur Entspannung, zur Selbstberuhi-
gung, zum Aushalten eines Missgefühls oder einer misslichen Situation bei nicht Erreichen von beruflichen oder persönlichen Zielen, sowie die körperliche und seelische Selbstakzeptanz (auch bei Gebrechen) haben mit dem Erlernen von Affektregulierung im frühen Kindesalter zu tun (siehe Affektregulationstheorie von A. Schore). Wenn diese Fähigkeiten in früher Zeit nicht von  Mutter / Vater erworben werden konnten, so bleibt es (auch) später für den Erwachsenen schwierig, Spannung und Misserfolge zu regulieren. Durch ein oder mehr-
fach schlimme Ereignisse können auch bereits erworbene Fähigkeiten wieder verloren gehen. In der Therapie geht es um den Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung innerhalb derer wichtige regulatorische Fähigkeiten behutsam und ohne Druck erworben werden können. Durch die verbesserte Stresstoleranz kann der Alltag schliesslich besser bewältigt werden.

Geburt und sichere Bindung: vegetative Regulation (Bindungspsychologie)

Als Mutter (und Vater) übernehmen Sie während der ersten 3 Jahre wichtige regulative Funktionen für Ihr Kind. Sie helfen Ihrem Baby vegetative und emotionale Zustände zu regulieren, so z.B. den Übergang vom Wach- in den Schlafzustand. Regulation und Bewältigung sind aber auch bei Ihnen als Eltern sehr wichtig, nicht zuletzt, weil sie besonders in den ersten Jahren auf Vieles verzichten müssen, was Ihnen vorher lieb war. Gleichzeitig jedoch kann das Heranwachsen eines neuen Lebens, die Geburt und die Elternschaft sowohl Wünsche und Hoffnungen wie auch Ängste und unerfüllte Sehnsüchte in Ihnen hervorrufen. Wenn die Lebensumstellungen zu hoher Verunsicherung und einem hohen Stresslevel führen, dann haben Sie eventuell selber nicht hinreichend regulatorische Fähigkeiten entwickeln können, als Sie klein waren. Gemeinsam finden wir einen Weg, Ihrem Baby und Ihnen in Ihrer neuen Rolle als Mutter oder Vater einen sicheren Start ins Leben zu bescheren.